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Björn Försterling: 940 Resolutionen sind ein deutliches Signal – Strategie des Weglächelns funktioniert nicht mehr

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, appelliert angesichts der heute durch die GEW übergebenen, rund 940 Resolutionen niedersächsischer Schulen an Minister Tonne, den Schulen endlich die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. „Wenn sich fast ein Drittel der niedersächsischen Schulen in dieser Form an den Kultusminister wenden, dann ist das mehr als ein Warnsignal. Die Schulen sind schon lange über ihre Belastungsgrenzen strapaziert, die Umstände sind für die Lehrkräfte und die Schüler nicht mehr zumutbar. Minister Tonne muss sich dieser Realität endlich stellen und tätig werden. Die Strategie des Weglächelns funktioniert nicht mehr“, so Försterling.

Den Schulen seien in den letzten Jahren zahlreiche neue Aufgaben übertragen worden, ohne sie entsprechend vorzubereiten und auszustatten. Die deutlich gestiegene Arbeitsbelastung werde zudem nicht ausreichend honoriert. „In den Haushaltsberatungen am kommenden Wochenende muss Minister Tonne durchsetzen, dass die niedersächsischen Lehrkräfte mit mindestens A 13 besoldet werden – und zwar nicht per Stufenplan, sondern sofort und alle. Das würde nicht nur die Wertschätzung ihrer Arbeit gegenüber zum Ausdruck bringen, sondern Niedersachsen auch wieder wettbewerbsfähiger im Kampf um die wenigen verfügbaren Lehrer machen. Unter den aktuellen Bedingungen sind andere Bundesländer deutlich attraktiver, was den Lehrermangel hier noch verschärft“, erklärt Försterling weiter.

Hintergrund: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister Tonne heute rund 940 Resolutionen niedersächsischer Schulen übergeben, in denen diese grundlegende Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen verlangen.

 

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