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Gero Hocker: Grüne verdienen an der Solarförderung – und lehnen eine Kürzung im Bundesrat ab

Hannover. Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker ist enttäuscht, dass der Bundesrat eine Kürzung der Solarförderung abgelehnt hat. „Es fällt zugleich ein Hauch von Eigennutz auf die Entscheidung. Die Grünen in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr 5.000 Euro aus dem Ertrag einer Photovoltaikanlage gezogen. Wenn die Grünen, wie heute geschehen, im Bundesrat gegen eine Kürzung der Solarförderung stimmen, erhebt also ein Nutznießer seine Stimme. Die Grünen sind also nicht allein durch Spenden stark beeinflusst von der Solarlobby – sie selbst sind die Lobby.” Investoren bekämen hohe Renditen langfristig garantiert, die wiederum auch von Geringverdienern über die Stromrechnung mitfinanziert würden.

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion hält es für dringend geboten, die ausufernden Kosten bei der Solarförderung in den Griff zu bekommen. „Für die Energiewende brauchen wir eine intelligente Förderung. Deshalb muss im Photovolatikbereich nachgesteuert werden. Davon werden auch die Verbraucher profitieren”, sagt Hocker. Zudem würde dringend Gelder für Leitungsausbau, Offshore oder Forschung an Speichertechnologien benötigt.

…und mehr Infos:

Der Haushaltsplan der Grünen in Niedersachsen

 

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