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Gero Hocker: Lehren aus dem Lisco Gloria-Unglück ziehen – Sicherheit für das Wattenmeer verbessern

Hannover. Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker fordert, Lehren aus dem „Lisco Gloria”-Unglück zu ziehen. Die Ostseefähre war im Herbst 2010 auf hoher See in Brand geraten. 28 Menschen wurden verletzt. „Wir wollen weder einen Fall „Lisco Gloria” noch einen Fall „Costa Concordia” in der Deutschen Bucht. Deshalb müssen wir die Sicherheit verbessern und die Erkenntnisse aus dem Untersuchungsbericht zum Brand auf dem Fahrgastschiff „Lisco Gloria” schnell umsetzen”, sagt Hocker. „Dazu muss das Havariekommando Cuxhaven endlich eine eigene Küstenfunkstelle für den Notfall werden.” Zudem müsse geprüft werden, ob das Kommando bei komplexen Schadenslagen personell und technisch entsprechend reagieren könne.

Hocker zufolge können auch die Hubschrauberkapazitäten für den Ernstfall zu stark eingeschränkt sein. „Hier wird ein Nachfolger des aktuellen Modells dringend benötigt. Wenn sich daran nichts ändert, wird die Bundeswehr bis über das Jahr 2020 mit dann etwa 50 Jahre alten Hubschraubern agieren. Das trägt langfristig nicht unbedingt zur Sicherheit der Nordsee und des Wattenmeers bei”, so der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion.

Wichtig sei auch, dass die Kompetenzen des Havariekommandos im Schadensfall zur Einsatzführung richtig genutzt werden. Hocker macht deutlich: „Die Kompetenzen des Havariekommandos müssen allen Einsatzkräften klar sein. Im Ernstfall dürfen wir keine Zeit mit Kompetenzgerangel verlieren, sämtliche Einsatzkräfte sollten dem Havariekommando uneingeschränkt zur Verfügung stehen.”

 

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