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Jan-Christoph Oetjen: Persönliche Versäumnisse Einzelner im Mordfall Lena müssen aufgeklärt werden

Hannover. Im Innenausschuss des Landtages hat der Innenminister am Vormittag über die Ermittlungen im Mordfall Lena in Emden unterrichtet. Für den FDP-Innenpolitiker Jan-Christoph Oetjen steht danach fest: Die persönlichen Versäumnisse Einzelner müssen aufgeklärt werden. „Die Polizei ist gerade dabei, Versäumnisse sauber aufzuarbeiten. Dazu laufen acht Disziplinarverfahren”, so Oetjen. Er spricht von einer bedrückenden Sitzung des Innenausschusses: „Wir trauern mit den Angehörigen von Lena und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus.”

Auch der Aufruf zu Lynchjustiz müsse konsequent verfolgt werden, sagt der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Der Forderung der Gewerkschaft der Polizei nach einem Verbot von Pseudonymen im Internet erteilt Oetjen dabei aber eine Absage. „Ich halte das in der Realität für nicht umsetzbar und auch nicht für erwünscht. Anonymität muss möglich bleiben. Jeder kann auf einen Brief einen falschen Namen schreiben. Es gibt keinen Grund dafür, allein im Netz auf ein Verbot von Pseudonymen zu setzen, das ohnehin nicht großflächig überprüfbar wäre.”

 

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