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Klaus Rickert: Mehr Meinungsvielfalt durch neues Mediengesetz – Langwieriges Verfahren bei Radiofrequenzen

Hannover. Das neue Mediengesetz hat dem FDP-Medienpolitiker Klaus Rickert zufolge zu mehr Meinungsvielfalt in Niedersachsen geführt. „Die Medienlandschaft ist damit vielfältiger geworden. Davon profitieren die Medienkonsumenten”, sagt der medienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Die steigende Zahl kommerzieller Fernsehveranstalter mache deutlich, dass regionales Fernsehen für die Betreiber inzwischen auch wirtschaftlich interessanter geworden sei.

Kritisch sieht Rickert das langwierige Verfahren bei der Vergabe der Hörfunkfrequenzen. „Die Bundesnetzagentur hat sich sehr viel Zeit gelassen bei der Suche nach den nötigen Frequenzen”, so Rickert. „Die Zeitspanne vom Inkrafttreten des Mediengesetzes bis zu den ersten Zuweisungen von Frequenzen erscheint mir mit 1 ½ Jahren sehr lang. Hier hätte ich mir mehr Tempo gewünscht. Das Mediengesetz ist ja vor einem Jahr nicht vom Himmel gefallen.”

Der FDP-Medienpolitiker ist überzeugt, dass Zuschauer und Hörer langfristig noch stärker vom neuen Mediengesetz profitieren werden. „Konkurrenz belebt das Geschäft. Je mehr Lokalsender in Niedersachsen Fuß fassen, desto mehr werden auch die landesweiten Sender über Ereignisse vor Ort berichten.”

 

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