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Roland Zielke: Geschäfte abschließen mit 18, wählen mit 16 – da geraten Rechte und Pflichte Jugendlicher aus der Balance

Hannover. Roland Zielke, rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, steht einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ablehnend gegenüber. Zielke sagte in der Debatte im Niedersächsischen Landtag: „Mit 16 oder 17 Jahren sind Jugendliche noch nicht voll strafmündig und sie sind nur beschränkt geschäftsfähig. Wenn sie aber zugleich voll wahlberechtigt sein sollen, geraten Rechte und Pflichten Jugendlicher aus der Balance.” Schließlich werde man auch erst mit 18 volljährig und damit auch strafmündig.

Zielke zufolge sind Jugendliche mangels eigener Lebenspraxis leichter zu beeinflussen, zu begeistern und politisch zu verführen als ältere, erfahrenere Menschen. Darüber hinaus gehörten Rechte und Pflichten der Bürger zusammen und seien teilweise an bestimmte Altersstufen gekoppelt. „Das halte ich auch für vernünftig”, meinte Zielke.

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Die Julis Niedersachsen sehen es anders

 

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