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Roland Zielke: Stigmatisierung unbescholtener Bürger ist keine Bagatelle – Haftentschädigung sollte erhöht werden

Hannover. Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Roland Zielke, begrüßt die Forderung seitens der Gewerkschaft der Polizei, die Haftentschädigung deutlich anzuheben. „Wir plädieren seit langem dafür, die Haftentschädigung von derzeit 25 auf 75 Euro pro Tag zu verdreifachen. Wer unschuldig seiner Freiheit beraubt wird, darf nicht mit einem warmen Händedruck entschädigt werden”, so der FDP-Rechtspolitiker. Zielke zufolge ist es aber dringend nötig, die Haftentschädigung grundsätzlich anzuheben, und nicht nur – wie von der GdP vorgeschlagen – für Heranwachsende.

Der jüngst zu Unrecht im Emder Mordfall verdächtigte und inhaftierte junge Mann müsse damit rechnen, dass sein Leben durch die falsche Verdächtigung stark beeinträchtigt werde. „Psychologische Betreuung und angemessene Haftentschädigung ist das Mindeste, was einem Unschuldigen zusteht.”. Zielke meint: „Ein Staat, der einen unbescholtenen Bürger zu Unrecht schwer beschuldigt, darf das nicht als Bagatelle abtun!”

 

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