Jan-Christoph Oetjen: Alternative Kraftstoffe europaweit möglich machen

Zum Ratstreffen über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFID) erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP im EP und Vizevorsitzende des Verkehrsausschusses Jan-Christoph Oetjen (MdEP):

Jan-Christoph Oetjen MdEP

„Die Mobilität der Zukunft funktioniert nur mit einer technologieoffenen Herangehensweise. Die Ministerinnen und Minister müssen heute zeigen, dass sie Innovationen für alle Antriebstypen gleichermaßen mitdenken. Zur Zukunft gehören neben der Elektromobilität auch alternative Kraftstoffe wie LNG, CNG, Wasserstoff und E-Fuels.

Der Fokus der Debatte darf außerdem nicht nur auf dem PKW liegen. Auf der Straße müssen Innovationen für Warentransport und Personenverkehr unterschieden werden. Ich erwarte von den Ministerinnen und Ministern, dass sie auch den maritimen Sektor und den Luftfahrtbereich gesondert betrachten. Gerade dort gelten besondere Voraussetzungen für die verschiedenen alternativen Kraftstoffe. Was auf der Straße möglicherweise nicht rentabel ist, kann in der Luft oder auf dem Wasser ein großer Meilenstein sein.“

Weiterhin betont Oetjen: „Auch der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Zukunftslösungen dürfen nicht nur eindimensional für den urbanen Raum gelten. Die ländlichen Regionen stehen vor besonderen Herausforderungen in der Mobilitätswende. Auch müssen EU-weite Lösungen in ganz Europa umsetzbar sein. Infrastruktur und Geografie unterscheiden sich in Europa enorm. Darauf muss heute ebenfalls eingegangen werden.“